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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: AlfonsII (---.hsi8.kabel-badenwuerttemberg.de)
Fecha: 17 Ago. 17  20:47

Mark Twain war nach seinen eigenen Worten der treueste Freund der deutschen Sprache. Er hielt am 21. November 1897 vor dem Wiener Presseclub eine humorvolle Rede in flüssigem Deutsch über die Schrecken der deutschen Sprache und bot seine Beratung an, wie man sie reformieren könne, um so daraus wirklich eine prachtvolle Sprache zu machen.

Leider fand ich keine Übersetzung dieser tollen Rede ins Spanische. Vielleicht könnten wir sie deshalb hier in unsere Übungen der Übersetzungen aufnehmen.

Sobre los horrores de la lengua alemana

Mark Twain, según sus propias palabras, era el amigo más leal del idioma alemán. El 21 de noviembre de 1897, frente al Club de prensa vienés, celebró un discurso humorístico en alemán fluido sobre los horrores de la lengua alemana y ofreció su consejo sobre cómo reformarlo para que sea verdaderamente un idioma glorioso.

Desafortunadamente, no encontré ninguna traducción de este gran discurso al español. Tal vez por eso podríamos incluirlo en nuestros ejercicios de traducción.


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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: Hali (---.dip0.t-ipconnect.de)
Fecha: 17 Ago. 17  21:24

Redest Du von "The awful German language"

https://www.cs.utah.edu/~gback/awfgrmlg.html

oder möglicherweise auch von "A Fourth of July Oration in the German Tongue, Delivered at a Banquet of the Anglo-American Club of Students by the Author of This Book"? Davon haben wir hier im Forum schon mal gesprochen:

http://dix.osola.com/forum/read.php?f=1&i=72702&t=72422&highlight=Mark%20Twain&opt=e31111212112311#reply_72702

Wie sieht es denn mit unserem "coolen" Text des Herrn Eiswürfl aus? Willst Du nicht weitermachen?

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: jordi picarol (---.125.113.142.dyn.user.ono.com)
Fecha: 17 Ago. 17  22:30

Naturalmente, lo que vosotros queráis traducir será siempre bienvenido. :-))
Saludos
Jordi

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: AlfonsII (---.hsi8.kabel-badenwuerttemberg.de)
Fecha: 18 Ago. 17  08:38

Ich hatte leider übersehen, dass ich bei der Übersetzung des coolen Textes an der Reihe bin. Aber das erledige ich subito.

"Die schreckliche deutsche Sprache" ist ein längerer Essay von Mark Twain aus dem Jahr 1880, der als Anhang zu "Ein Tramp im Ausland" publiziert wurde. Der Aufsatz ist eine humorvolle Erforschung der Frustrationen, die ein Muttersprachler von Englisch mit dem Erlernen von Deutsch als Fremdsprache hat.

Hier ein Link zu Twains "Schrecken der deutschen Sprache". Twain hat darin seinen deutschen Text wörtlich in Englische übersetzt! Das ist auch etwas zum Lachen.

https://usa.usembassy.de/classroom/Mark%20Twain/Die%20Schrecken%20der%20Deutschen%20Sprache.pdf

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: Hali (---.dip0.t-ipconnect.de)
Fecha: 18 Ago. 17  13:30

Herrlich, besonders das "Denglisch"! Allerdings glaube ich, dass das Übersetzen (des deutschen Texts) sehr schwierig wird, zum einen, weil es ja das Deutsch des 19. Jahrhunderts ist - etwas schwierig für die Hispanohablantes, denke ich - zum anderen, weil der Text reichlich lang ist. Wenn überhaupt, dann vielleicht in Auszügen.

Was den zweiten Teil anbetrifft, so ist Denglisch eigentlich meine Spezialität (I shuttle that out of my sleeve). Für Engländer selber unverständlich, und ich fürchte, auch für Spanier, weil das nur ein Muttersprachler nachvollziehen kann. Erstaunlich, dass Twain das überhaupt konnte.

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: AlfonsII (---.hsi8.kabel-badenwuerttemberg.de)
Fecha: 18 Ago. 17  15:23

Die englische Version von Twains Ansprache ist natürlich nur für uns Deutschsprachige interessant. Zum Lachen, wie Twain uns als Übersetzer ins Englische damit auf die Schippe nimmt.

Ich schließe mich gerne Deinem Vorschlag an, nur einen Teil des deutschen Textes der Ansprache ins Spanische zu übersetzen. Es gibt übrigens eine modernisierte Form davon unter
https://www.lsa.umich.edu/german/hmr/101/Hausaufgaben_Info/TwainSchrecken.pdf

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: Hali (---.dip0.t-ipconnect.de)
Fecha: 18 Ago. 17  15:45

Viel besser, weil man alles nebeneinander hat! Der englische Text könnte doch glatt eine Google-Übersetzung sein! ;-))

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: Gaby (---.biogenesisbago.com)
Fecha: 18 Ago. 17  17:44

So, Michaels Text von Mark Twain drucke ich mir jetzt aus und geniesse ihn nachher. Wir hatten Twain schon mal im Dix, wenn ich mich nicht irre. Einfach herrlich.


....algo más tarde.


Por favor, este escrito no tiene desperdicio. No paro de reírme. Cuánta razón tenía Mark Twain. Es delicioso.



Mensaje editado (18 Ago. 17  17:59)

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: AlfonsII (---.hsi8.kabel-badenwuerttemberg.de)
Fecha: 25 Ago. 17  09:10

Aquí la dirección ligeramente acortada de Mark Twain al Club Wiener Presse el 21 de noviembre de 1897.

Todos están invitados a participar en traducirla tanto como quieran.

Es hat mich tief gerührt, meine Herren, hier so gastfreundlich empfangen zu werden, von Kollegen aus meinem eigenen Berufe, in diesem von meiner eigenen Heimat so weit entferntem Lande.

Die deutsche Sprache spreche ich nicht gut, doch haben mehrere Sachverständige mir versichert, dass ich sie schreibe wie ein Engel. Mag sein - ich weiß nicht. Habe bis jetzt keine Bekanntschaften mit Engeln gehabt. Das kommt später - wenn's dem lieben Gott gefällt - es hat keine Eile.

Ich bin ja der treueste Freund der deutschen Sprache – und nicht nur jetzt, sondern von lange her – ja vor zwanzig Jahren schon. Und nie habe ich das Verlangen gehabt, der edlen Sprache zu schaden, im Gegenteil, nur gewünscht, sie zu verbessern; ich wollte sie bloß reformieren. Es ist der Traum meines Lebens gewesen. Ich habe schon Besuche bei den verschiedenen deutschen Regierungen abgestattet und um Kontrakte gebeten. Ich bin jetzt nach Österreich in demselben Auftrag gekommen.

Ich würde nur einige Änderungen anstreben. Ich würde bloß die Sprachmethode - die üppige, weitschweifige Konstruktion - zusammenrücken; die ewige Parenthese unterdrücken, abschaffen, vernichten; die Einführung von mehr als dreizehn Subjekten in einen Satz verbieten; das Zeitwort so weit nach vorne rücken, bis man es ohne Fernrohr entdecken kann. Mit einem Wort, meine Herren, ich möchte Ihre geliebte Sprache vereinfachen, auf dass, meine Herren, wenn Sie sie zum Gebet brauchen, man sie dort oben versteht.

Vor mehreren Tagen hat der Korrespondent einer hiesigen Zeitung einen Satz zustande gebracht welcher hundertundzwölf Worte enthielt und darin waren sieben Parenthesen eingeschachtelt und es wurde das Subjekt siebenmal gewechselt. Denken Sie nur, meine Herren, im Laufe der Reise eines einzigen Satzes muss das arme, verfolgte, ermüdete Subjekt siebenmal umsteigen.

Nun, wenn wir die erwähnten Reformen ausführen, wird's nicht mehr so arg sein. Doch noch eins. Ich möchte gern das trennbare Zeitwort auch ein bisschen reformieren. Ich möchte niemand tun lassen, was Schiller getan: Der hat die ganze Geschichte des dreißigjährigen Krieges zwischen die zwei Glieder eines trennbaren Zeitwortes eingezwängt. Das hat sogar Deutschland selbst empört; und man hat Schiller die Erlaubnis verweigert, die Geschichte des hundertjährigen Krieges zu verfassen - Gott sei's gedankt.

Nachdem alle diese Reformen festgestellt sein werden, wird die deutsche Sprache die edelste und die schönste auf der Welt sein.

Man hat das Publikum glauben machen wollen, dass ich nach Wien gekommen bin, um die Brücken zu verstopfen und den Verkehr zu hindern, während ich Beobachtungen sammle und aufzeichne. Lassen Sie sich aber nicht anführen. Meine häufige Anwesenheit auf den Brücken hat einen ganz unschuldigen Grund. Dort gibt's den nötigen Raum. Dort kann man einen edlen, langen, deutschen Satz ausdehnen, die Brückengeländer entlang, und seinen ganzen Inhalt mit einem Blick übersehen. Auf das eine Ende des Geländers klebe ich das erste Glied eines trennbaren Zeitwortes und das Schlussglied klebe ich an's andere Ende - dann breite ich den Leib des Satzes dazwischen aus. Gewöhnlich sind für meinen Zweck die Brücken der Stadt lang genug: wenn ich aber die Artikel des genannten Korrespondenten studieren will, fahre ich hinaus und benutze die herrliche, unendliche Reichsbrücke.

Zum Schluss. Ich bin ein Fremder – aber hier, unter Ihnen, habe ich es ganz vergessen. Und so, wieder, und noch wieder - biete ich Ihnen meinen
herzlichsten Dank!



Nachricht editiert (25. Aug. 2017  09:52)

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: jordi picarol (---.125.113.142.dyn.user.ono.com)
Fecha: 25 Ago. 17  11:06

Ese texto parece estar escrito en castellano. No creo que os represente dificultad alguna. Podéis traducirlo de un plumazo. Quedará muy bonito, ya veréis.
Saludos
Jordi

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: Hali (---.dip0.t-ipconnect.de)
Fecha: 25 Ago. 17  12:15

Da bin ich aber gespannt, ob wir Jordis Erwartungen erfüllen können. Ich mache mich gleich mal an den ersten Satz:

Es hat mich tief gerührt, meine Herren, hier so gastfreundlich empfangen zu werden, von Kollegen aus meinem eigenen Berufe, in diesem von meiner eigenen Heimat so weit entferntem Lande.

Estoy profundamente conmovido, señores, por ser recibido tan hospitalariamente (de) por colegas de mi propia profesión, aquí en este (pays) país tan lejos de mi propia patria.

Himmel! Den Fehler mit "pays" habe ich mittlerweile schon zum xten Mal gemacht! :-((



Mensaje editado (25 Ago. 17  18:26)

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: jordi picarol (---.125.113.142.dyn.user.ono.com)
Fecha: 25 Ago. 17  13:57

No será difícil. :-))
-...por colegas de mi propia profesión
-...es este país
Saludos
Jordi

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: AlfonsII (---.hsi8.kabel-badenwuerttemberg.de)
Fecha: 25 Ago. 17  15:18

Die deutsche Sprache spreche ich nicht gut, doch haben mehrere Sachverständige mir versichert, dass ich sie schreibe wie ein Engel. Mag sein - ich weiß nicht. Habe bis jetzt keine Bekanntschaften mit Engeln gehabt. Das kommt später - wenn's dem lieben Gott gefällt - es hat keine Eile.

No hablo bien el idioma alemán, pero varios expertos me aseguraron que lo escribo como un ángel. Puede ser, no lo sé. No he conocido ningún de los ángeles hasta ahora. Esto vendrá después, si Dios lo gusta. No tiene prisa.

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: jordi picarol (---.125.113.142.dyn.user.ono.com)
Fecha: 25 Ago. 17  16:12

Lo dicho, esto va a ser coser y cantar, :-))
-...si Dios quiere. (Se trata de una expresión clásica)
-...no hay prisa (Otro clásico)
Saludos
Jordi

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: Hali (---.dip0.t-ipconnect.de)
Fecha: 25 Ago. 17  19:20

Im Folgenden habe ich wieder etliche Schwierigkeiten mit den Zeiten gehabt, Perfekt, Imperfekt oder Indefinido...

Ich bin ja der treueste Freund der deutschen Sprache – und nicht nur jetzt, sondern von lange her – ja vor zwanzig Jahren schon. Und nie habe ich das Verlangen gehabt, der edlen Sprache zu schaden, im Gegenteil, nur gewünscht, sie zu verbessern; ich wollte sie bloß reformieren. Es ist der Traum meines Lebens gewesen. Ich habe schon Besuche bei den verschiedenen deutschen Regierungen abgestattet und um Kontrakte gebeten. Ich bin jetzt nach Österreich in demselben Auftrag gekommen.

Soy, de verdad, el amigo más fiel del idioma alemán – no solamente ahora, sino desde hace mucho – lo era ya hace veinte años. Y nunca he tenido/tenía? el deseo de hacer daño a la noble lengua, lejos de eso, he sólo deseado /deseaba perfeccionarla, quería meramente reformarla. Es el sueño de mi vida. Ya visité diversos gobiernos alemanes y pedí contratos. Ahora he llegado a Austria con la misma misión.

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: jordi picarol (---.125.113.142.dyn.user.ono.com)
Fecha: 25 Ago. 17  20:50

Pues vamos a ello...
-...Y nunca he tenido
-...solo he deseado/deseaba...
Saludos
Jordi

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: AlfonsII (---.hsi8.kabel-badenwuerttemberg.de)
Fecha: 25 Ago. 17  21:52

Jetzt kommt der für mich schwierigste Teil der Übersetzung. Was ist eine Parenthese? Ich hoffe, jeder weiß das. Wenn nicht, bitte nachschauen unter
deutsch: https://de.wikipedia.org/wiki/Parenthese
spanisch: https://es.wikipedia.org/wiki/Par%C3%A9ntesis

Parenthesen müssen in der Schreibung durch Satzzeichen markiert werden. Der Einschub wird meist von Gedankenstrichen umschlossen in den Satz eingefügt oder durch Klammern oder Kommata vom restlichen Satz getrennt.

Hier nun der weitere Twain-Text:

Ich würde nur einige Änderungen anstreben. Ich würde bloß die Sprachmethode - die üppige, weitschweifige Konstruktion - zusammenrücken; die ewige Parenthese unterdrücken, abschaffen, vernichten; die Einführung von mehr als dreizehn Subjekten in einen Satz verbieten; das Zeitwort so weit nach vorne rücken, bis man es ohne Fernrohr entdecken kann. Mit einem Wort, meine Herren, ich möchte Ihre geliebte Sprache vereinfachen, auf dass, meine Herren, wenn Sie sie zum Gebet brauchen, man sie dort oben versteht.

Sólo me gustaría hacer algunos cambios. Me limitaría simplemente a acercar el método de la lengua - la exuberante y extensa construcción; reprimir, abolir y aplastar el paréntesis eterno; prohibir la introducción de más de trece sujetos en una sola oración; mover (la palabra) el verbo hacia delante hasta que puedas (descubrirla) descubrirlo sin un telescopio. En una palabra, caballeros, quiero simplificar su (amado lenguaje) amada lengua, que, caballeros, si la necesitan (que oren) para rezar, (los) la (entenderán) entiendan allá arriba.

korrigiert: Fehler in Klammern und Korrekturen unterstrichen
Vielen Dank an Hali und Jordi



Nachricht editiert (26. Aug. 2017  15:39)

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: jordi picarol (---.125.113.142.dyn.user.ono.com)
Fecha: 25 Ago. 17  22:58

No voy a entrar en la cuestión de los paréntesis. Eso sería otra historia. En cuanto a la traducción en sí...
-...que si la necesitan para rezar...
Saludos
Jordi

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: Hali (---.dip0.t-ipconnect.de)
Fecha: 26 Ago. 17  15:07

In diesem letzten (von Alfons übersetzten) Abschnitt offenbart sich die ganze Schwierigkeit des Textes, denn es geht hier um grammatische Begriffe, die in beiden Sprachen übereinstimmen müssen, andernfalls würde der Witz von Mark Twains Rede verlorengehen.
Das "Zeitwort" ist so ein Begriff, der meiner Ansicht nach nicht mit "palabra" übersetzt werden kann. Ich glaube, hier muss "verbo" hin, denn das ist es, was wir Deutschen liebend gerne an den Schluss des Satzes stellen und damit jeden Ausländer zur Verzweiflung treiben.
Desweiteren müsste zu klären sein, wann man lengua/idioma nimmt und wann lenguaje. Im letzten Satz zum Beispiel würde ich eher lengua nehmen, was Jordi meiner Ansicht nach sogar stillschweigend vorausgesetzt hat, denn er korrigiert: "-...que si la necesitan para rezar...". Auf was soll sich sonst das "la" beziehen, wenn nicht auf "lengua"? Jedenfalls nicht auf "lenguaje".
Mit der Übersetzung dieses letzten Satzes komme ich trotz Jordis Korrektur leider immer noch nicht klar:
...ich möchte Ihre geliebte Sprache vereinfachen, auf dass, meine Herren, wenn Sie sie zum Gebet brauchen, man sie dort oben versteht
...quiero simplificar su amado lenguaje, caballeros, que si la necesitan para rezar, los entenderán allá arriba.

Zum einen bezieht sich das unterstrichene "sie" auf die Sprache, kann also nicht "los" heißen (allenfalls "lo" bei lenguaje), zum anderen meine ich, müsse hier ein Subjuntivo stehen, denn "ich möchte Ihre geliebte Sprachen vereinfachen, DAMIT man sie dort oben versteht, falls Sie sie zum Beten brauchen.

Demnach schlage ich für den Satz (Jordis Korrektur inklusive) Folgendes vor:
...quiero simplificar su amada lengua, caballeros, (para) que, si la necesitan para rezar, la entiendan / se entienda allá arriba.”

Jordi, Alfons, was meint Ihr dazu? Liege ich falsch mit dem Subjuntivo?

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: AlfonsII (---.hsi8.kabel-badenwuerttemberg.de)
Fecha: 26 Ago. 17  15:31

Ich muss ganz zerknirscht zugeben, dass mir ein paar Riesenfehler passiert sind und gebe Hali vollkommen Recht. Ich hoffe, Jordi kann diesen Änderungen zustimmen. Ich werde die Änderungen in der von Hali benutzten Weise vornehmen, also Fehler in Klammern und Korrekturen unterstrichen.

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: jordi picarol (---.125.113.142.dyn.user.ono.com)
Fecha: 26 Ago. 17  16:37

La nueva traducción es igualmente correcta desde el punto de vista gramatical. Si se ajusta más a la literalidad del texto original, miel sobre hojuelas.
Si se añade el "para", el subjuntivo es obligatorio.
Tal y como estaba la frase, era perfectamente posible y comprensible. Efectivamente, "lengua" es lo que corresponde.
Saludos
Jordi

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: Hali (---.dip0.t-ipconnect.de)
Fecha: 26 Ago. 17  19:08

Danke schön! Na, dann weiter im Text:

Vor mehreren Tagen hat der Korrespondent einer hiesigen Zeitung einen Satz zustande gebracht welcher hundertundzwölf Worte enthielt und darin waren sieben Parenthesen eingeschachtelt und es wurde das Subjekt siebenmal gewechselt. Denken Sie nur, meine Herren, im Laufe der Reise eines einzigen Satzes muss das arme, verfolgte, ermüdete Subjekt siebenmal umsteigen.

Hace unos días un corresponsal de un periódico de aquí construyó/logró una frase que contenía ciento doce palabras que tenían intercalados siete paréntesis; el sujeto se cambiaba siete veces. Figúrense/imagínense ustedes, señores, durante el viaje de una única frase el pobre sujeto, perseguido, agotado/cansado, tiene que cambiar de tren siete veces.

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: AlfonsII (---.hsi8.kabel-badenwuerttemberg.de)
Fecha: 26 Ago. 17  19:58

Und weil es gerade so schön läuft, geht es hier weiter:

Nun, wenn wir die erwähnten Reformen ausführen, wird's nicht mehr so arg sein. Doch noch eins. Ich möchte gern das trennbare Zeitwort auch ein bisschen reformieren. Ich möchte niemand tun lassen, was Schiller getan: Der hat die ganze Geschichte des dreißigjährigen Krieges zwischen die zwei Glieder eines trennbaren Zeitwortes eingezwängt. Das hat sogar Deutschland selbst empört; und man hat Schiller die Erlaubnis verweigert, die Geschichte des hundertjährigen Krieges zu verfassen - Gott sei's gedankt.

Ahora, cuando llevemos a cabo las reformas mencionadas, ya no será tan malo. Una cosa más. Me gustaría reformar el verbo separable también un poco. No quiero que nadie haga lo que Schiller hizo: encerró toda la historia de la guerra de los treinta años entre los dos eslabones de un verbo separable. Asimismo, esto indignó incluso a Alemania; y se le negó a Schiller el permiso para escribir la historia de la guerra de los cien años - gracias a Dios.

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: jordi picarol (---.125.113.142.dyn.user.ono.com)
Fecha: 26 Ago. 17  20:57

Muy bien los dos. :-))
Saludos
Jordi

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: Hali (---.dip0.t-ipconnect.de)
Fecha: 26 Ago. 17  23:49

Wow! Fehlerlos? Wer hätte das gedacht. Dann auf ein Neues. Bald haben wir es geschafft:

Nachdem alle diese Reformen festgestellt sein werden, wird die deutsche Sprache die edelste und die schönste auf der Welt sein.

Man hat das Publikum glauben machen wollen, dass ich nach Wien gekommen bin, um die Brücken zu verstopfen und den Verkehr zu hindern, während ich Beobachtungen sammle und aufzeichne. Lassen Sie sich aber nicht anführen. Meine häufige Anwesenheit auf den Brücken hat einen ganz unschuldigen Grund. Dort gibt's den nötigen Raum. Dort kann man einen edlen, langen, deutschen Satz ausdehnen, die Brückengeländer entlang, und seinen ganzen Inhalt mit einem Blick übersehen.

Planteadas todas estas reformas / Una vez que sean puestas en marcha todas estas reformas, la lengua alemana será la más noble y hermosa del mundo.

Querían hacer creer al público que he venido a Viena para atascar los puentes y entorpezar la circulación, mientras estoy haciendo observaciones y apuntándolas / registrándolas. Pero no se dejen engañar ustedes. Mi repetida presencia sobre los puentes tiene una razón completamente inocente. Allí hay el espacio necesario. Allí se puede extender una noble larga frase alemana a lo largo de las barandas y abrazar de una ojeada / abarcar con la vista todo el contenido.


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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: jordi picarol (---.125.113.142.dyn.user.ono.com)
Fecha: 27 Ago. 17  10:54

Bien de nuevo Hali. De todos modos, aunque veo que en alemán se repite el "dort", es mejor suprimir el segundo "allí" en la traducción.
Saludos
Jordi

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: Hali (---.dip0.t-ipconnect.de)
Fecha: 27 Ago. 17  14:48

Vielen Dank, Jordi! Mit den Wortwiederholungen ist das so eine Sache: sie könnten hier auch rhetorisch gemeint sein, zumal der Text ja von Mark Twain stammt. Eine andere Frage ist immer, inwieweit man einen Originaltext bei der Übersetzung "verbessern" sollte. Ich bin da stets etwas im Zweifel.
In der "denglischen" Version steht übrigens auch zweimal "dort", aber nicht einfach "there", sondern "yonder":
Citar:

Yonder gives it the necessary space, yonder can one a noble long German sentence elaborate, the bridge-railing along.

Ich halte die Wiederholung daher für Absicht. Aber im Spanischen scheint sie nicht den gleichen Eindruck hervorzurufen, oder? Vielleicht hätte ich ein Komma dazwischensetzen sollen (wie im Englischen)??

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: AlfonsII (---.hsi8.kabel-badenwuerttemberg.de)
Fecha: 27 Ago. 17  15:49

In der Hoffnung, dass ein spanisches Äquivalent für die rethorische Wortwiederholung von "dort" gefunden werden kann, komme ich nun zum Schluß der Ansprache:

Auf das eine Ende des Geländers klebe ich das erste Glied eines trennbaren Zeitwortes und das Schlussglied klebe ich an's andere Ende - dann breite ich den Leib des Satzes dazwischen aus. Gewöhnlich sind für meinen Zweck die Brücken der Stadt lang genug: wenn ich aber die Artikel des genannten Korrespondenten studieren will, fahre ich hinaus und benutze die herrliche, unendliche Reichsbrücke.

Zum Schluss. Ich bin ein Fremder – aber hier, unter Ihnen, habe ich es ganz vergessen. Und so, wieder, und noch wieder - biete ich Ihnen meinen
herzlichsten Dank!

Pego el (primero) primer eslabón de un verbo separable a un extremo de la barandilla y el acoplamiento final al otro extremo - entonces despliego el cuerpo de la oración en medio. Por lo general, para mi propósito, los puentes de la ciudad son bastante largos: pero si quiero estudiar los artículos del corresponsal mencionado, salgo y uso el magnífico, infinito Puente Imperial.

Al final. Yo soy un extraño - pero aquí, entre ustedes, lo he olvidado por completo. Y así, una vez más, y otra vez más - les ofrezco mis
¡más cordiales gracias!




Nachricht editiert (27. Aug. 2017  16:59)

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Foros: Traducciones/Übersetzungen: Re: Über die Schrecken der deutschen Sprache
Autor: jordi picarol (---.125.113.142.dyn.user.ono.com)
Fecha: 27 Ago. 17  16:20

No estoy capacitado para poder juzgar si la repetición en alemán o inglés responde a una determinada cuestión idiomática o estilística, pero os puedo asegurar que la más que evidente redundancia en castellano no queda nada bien.
Alfons nos termina de traducir lo que quedaba.
-...Pego el primer eslabón...
Y se terminó.
Ahora tal vez podríamos echarle un vistazo al texto que aportó Tony en el otro hilo. Supongo que lo puso para eso, aunque no ha hecho más comentarios.
Saludos
Jordi

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